Himmelfahrt 1998
Die Rede zum Gruendungstag 1998
Eine ganz besondere Himmelfahrt und warum wir jedes Jahr ein Jubilaeum haben!!!
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Liebe Leute, ein herrzlich Willkommen Euch allen, die ihr von nah und fern angereist seid, um uns mit Eurer Anwesenheit zu
ehren. Einen besonderen Gruss auch Euch, treue Rivalen (soweit man nicht-landfaehige Wesen so bezeichnen darf).
Wieder ist ein Keilerjahr in die Geschichtsbuecher der Zeit eingetragen worden und wieder gab es Momente des Gluecks und
der Trauer in unserem Keilerdasein. So mussten wir Abschied nehmen von unserem geliebten Keilermobil in seiner Urform,
als einem mit Muskelkraft betriebenen Gefaehrt, in welches wir soviel Schweiss und Blut investiert hatten. Doch es ist
auferstanden, wie Phoenix aus der Asche, noch strahlender, noch schoener (und es faehrt sich auch viel einfacher). Wie gut
tat uns doch der Jubel auf den Strassen, der uns entgegenbrauste, als wir ueber das Land fuhren.
Habt Ihr es bemerkt, die Keiler wollen die Welt verstehen. So schickten wir Nottr nach Hamburg, um in die Geheimnisse der
Physik einzudringen und Hoern nach Berlin, damit er unsere Energieprobleme bei der Produktion von Alkohol loesen kann.
In einschlaegigen Zeitungen wird schon von einem erhoehten Konsum von Rotwein berichtet. Auch lassen wir nach und nach
einen Grossteil unserer Mitglieder militaerisch ausbilden, um stets unser Revier verteidigen zu koennen. Erinnert sei
hierber an Nottr, der seine Ausbildung zum Nachschubverantwortlichen vor kurzem abschloss und an Tyran, der sich gerade
schleifen laesst.
Neu im Besitz der Keiler ist ein riesiger Shuttlewagen, den sich Tesi zugelegt hat und der uns schon des oefteren zu diversen
Feten und Festen befoerdert hat. Die Hinfahrt glaube ich jedenfalls.
Sicher kann man uns vorwerfen, dass das vergangene Keilerjahr einen recht ruhigen Verlauf hatte, dass die grossen Hoehepunkte
fehlten und wir alt und trotzdem nicht weiser geworden sind. Aber seiet gewarnt, wir ruhen nur ein wenig, um Kraft zu sammeln.
Nun auch ein paar Worte von uns, im Gedenken an den 5. Todes- aeh Jahrestages der Altmarkhaie. Es ward uns immer ein ganz
besonderes Vergnuegen, im friedlichen Wettstreit (ich denke da an Knochenbrueche oder Knochenabsplitterungen, ganz zu
schweigen von den blauen Flecken) den Keilerspielen auch eine kaempferische Note zu geben. Es war schon sehenswert, wie diese
Wesen, nur mit Knorpel und Flossen ausgeruestet, uns doch in diesem einen Punkt, wenigstens zeitweise, ebenbuertig waren.
Wir hoffen, dass wir noch einige schoene Spiele mit ihnen erleben duerfen, obwohl sich ihre Zahl doch schon bedenklich
verringerte.
Doch lasst uns nun feiern und gen Himmel fahren. Sollen sich Stroeme von Bier ergiessen und Lieder voller Freude erklingen.
Ich eroeffne die diesjaehrige Himmelfahrt mit einem dreifachen:
KEILER FLIEH, KEILER FLIEH, KEILER FLIEH!!!
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